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Hybrid & Plug-in-Hybrid

Größte Real-World-Studie zeigt: Plug-in-Hybride verbrauchen über 300 % mehr Kraftstoff als offizielle Angaben

Größte Real-World-Studie zeigt: Plug-in-Hybride verbrauchen über 300 % mehr Kraftstoff als offizielle Angaben

Eine umfassende neue Studie hat ergeben, dass Plug-in-Hybridfahrzeuge im realen Fahrbetrieb deutlich mehr Kraftstoff verbrauchen als von den Herstellern angegeben. Den Forschungsergebnissen zufolge kann der tatsächliche Kraftstoffverbrauch mehr als dreimal so hoch sein wie die offiziellen Schätzungen, was eine große Lücke zwischen Laborergebnissen und Alltagsfahrten aufzeigt.

Die als größte ihrer Art bezeichnete Studie nennt mehrere Faktoren für diese Diskrepanz. Anders als konventionelle Hybride stützen sich Plug-in-Hybride sowohl auf einen Benzinmotor als auch auf einen Elektromotor, und ihr Kraftstoffverbrauch hängt stark davon ab, wie oft die Besitzer die Batterie aufladen. Wenn Fahrer selten einstecken, fährt das Fahrzeug hauptsächlich mit Benzin, was zu einem viel höheren Verbrauch als angegeben führt.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Plug-in-Hybride wegen ihrer realen Emissionen und ihres Kraftstoffverbrauchs kritisiert werden. Frühere Untersuchungen haben auch gezeigt, dass diese Fahrzeuge oft nicht die versprochenen Umweltvorteile bieten, wenn sie nicht regelmäßig aufgeladen werden. Die neuesten Ergebnisse erhöhen den Druck auf Regulierungsbehörden und Automobilhersteller, sicherzustellen, dass offizielle Tests die tatsächliche Nutzung besser widerspiegeln.

Für Verbraucher ist die Botschaft klar: Plug-in-Hybride können effizient und emissionsarm sein, aber nur, wenn sie konsequent aufgeladen werden. Ohne regelmäßiges Aufladen können sie mehr Kraftstoff verbrauchen als ein konventionelles Auto, was ihren Hauptvorteil untergräbt.

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