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Tesla Cybercab verzichtet auf Bremsleitungen und Bremsflüssigkeit: Wie stoppt sie eigentlich?

Tesla Cybercab verzichtet auf Bremsleitungen und Bremsflüssigkeit: Wie stoppt sie eigentlich?

Teslas kommender zweisitziger Cybercab verfolgt einen radikal anderen Ansatz bei der Fahrzeugsteuerung. Anders als herkömmliche Autos hat er weder Lenkrad noch Pedale, was die Ingenieure dazu zwang, das Bremsen und Lenken neu zu denken. Bemerkenswert: Das Fahrzeug verwendet laut InsideEVs keine traditionellen Bremsleitungen oder Bremsflüssigkeit.

Stattdessen setzt der Cybercab auf ein elektromechanisches Bremssystem, bei dem Elektromotoren die Bremskraft an jedem Rad übernehmen. Diese Konfiguration macht Hydraulikflüssigkeit und die dazugehörige Leitungsführung überflüssig, vereinfacht die Architektur und könnte den Wartungsaufwand verringern.

Auch die Lenkung erfolgt per Wire, ohne mechanische Verbindung zwischen einem Lenkrad (das es nicht gibt) und den Vorderrädern. Das gesamte Fahrerlebnis wird von der autonomen Software des Fahrzeugs gesteuert, die elektronische Befehle an die Brems- und Lenkaktoren sendet.

Dieses Design entspricht Teslas Vision eines vollautonomen, eigens für den Robotaxi-Dienst entwickelten Fahrzeugs. Durch den Wegfall menschlicher Bedienelemente und traditioneller Hydrauliksysteme soll der Cybercab effizienter, leichter und in großem Maßstab einfacher zu fertigen sein. Allerdings wirft der Wechsel zu Brake-by-Wire und Steer-by-Wire Fragen nach Redundanz und Fail-Safes auf, wobei Tesla seine konkreten Sicherheitsmaßnahmen noch nicht im Detail erläutert hat.

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