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Europas Produktivitätsproblem hängt an den Strompreisen

Europas Produktivitätsproblem hängt an den Strompreisen

Europa steht vor einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung und streitet zugleich darüber, wie lange Maschinen noch mit importiertem Brennstoff betrieben werden sollen. Das ist ein seltsames Fundament, auf dem ein Wettbewerbsfähigkeitsplan aufgebaut werden soll. Laut Quellmaterial ist die zentrale wirtschaftliche Herausforderung des Kontinents nicht einfach der Strompreis. Mario Draghis Wettbewerbsfähigkeitsdiagnose ist breiter angelegt: schwache Produktivität, fragmentierte Märkte und Schwierigkeiten, Forschung in kommerzielle Ergebnisse umzusetzen.

Dennoch steht günstiger Strom im Zentrum jeder ernsthaften Lösung. Wenn Strom teuer ist, fällt es energieintensiven Industrien schwer zu konkurrieren, und Investitionen fließen anderswohin. Die Quelle beschreibt günstigen Strom als Ausgangspunkt für eine breitere Produktivitätsstrategie und nicht als alleinige Antwort, wobei sie auf das breitere Bündel struktureller Probleme verweist, die Draghi identifiziert hat.

Das Spannungsfeld ist offensichtlich. Europa fehlen Arbeitskräfte, doch die Debatte dreht sich immer wieder darum, wie lange Anlagen erhalten werden sollen, die importierten Brennstoff verbrennen. Die Umgestaltung dieser Energiebasis wird als Teil der Produktivitätsdebatte dargestellt, nicht als separates Klimaargument.

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