TENIX-Kathodenadditiv erreicht kommerzielle Produktion in Oklahoma

Ten-Nine Technologies hat mit der kommerziellen Fertigung von TENIX begonnen, einem Kathodenadditiv, das den chemischen Abbau bremsen soll, der mit der Zeit zu einer nachlassenden Batterieleistung führt. Das Unternehmen fährt die Produktion in seinem Werk in Oklahoma hoch.
TENIX wird bei der Zellfertigung dem Kathodenmaterial beigemischt, und zwar mit nur 0,5 bis 2 % des Kathodengewichts. Praktisch bedeutet das etwa 0,5 bis 2 kg Additiv auf 100 kg verarbeitetes Kathodenmaterial. Die geringe Dosierung soll die Degradation verlangsamen, ohne die grundlegende Chemie der Kathode zu verändern.
Indem Ten-Nine Technologies TENIX vom Labormaßstab in die kommerzielle Produktion überführt, positioniert das Unternehmen das Additiv als Drop-in-Option für Batteriehersteller, die die Zykluslebensdauer verlängern wollen. Der Standort Oklahoma dient nun als Produktionsbasis des Unternehmens für das Material.
Es bleibt abzuwarten, wie breit das Additiv in der Branche eingesetzt werden wird, doch der Wechsel zur kommerziellen Produktion markiert für das Unternehmen einen Schritt über die reine Forschungsentwicklung hinaus.
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